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Mach doch einfach die Klimaanlage an, fertig! – Haha, kleiner Scherz. Schließlich hat nicht jedes Büro eine Klimaanlage. Und wer wie wir im Home Office vor sich hin werkelt, schon mal gar nicht. Auch ohne dass ich mich groß bewegt hätte, sitze ich dann klatschnass vor meinem Bildschirm. Hallo Sommerhitze!

Ideale Bedingungen für einen Wet T-Shirt Contest – aber nicht für den Schreibtisch. (Not so) fun fact: Aktuell macht mich die Hitze so k.O., dass ich nach einem 20-minütigen Power Nap eine Stunde (!) zum Wiederaufstehen benötige. Kann ich mir also schenken.

Was unser Körper alles leisten muss

Unser Körper muss im Sommer eine Menge extra Arbeit machen. Denn die Kerntemperatur in unserem Körper muss konstant bei etwa 37 Grad gehalten werden, egal wie heiß es draußen auch ist. Viel zu schnell vergisst man ausreichend zu trinken und die Konzentration leidet extrem. Und a propos Konzentration: Eine Hitzewelle kann dann auch buchstäblich blöd machen. Denn klar: Durch das Schwitzen verliert man jede Menge Wasser und Elektrolyte, was die Denkprozesse erheblich verlangsamt. Alles, einfach alles geht an einem heißen Tag langsamer. Das Denken fällt schwer, der Kreislauf dreht am Rad und man fühlt sich wie eine schlaffe Spaghetti in einem lebensgroßen Pastatopf.

Leider können sich die meisten von uns nicht den ganzen Sommer frei nehmen und am Pool sitzen. Deswegen kommen hier 9 wichtige Tipps, mit denen du deine Arbeit auch im Hochsommer entspannt und motiviert angehen kannst:

Der Sommer ist da und das Arbeiten im Büro schlaucht dich komplett? Mit diesen 9 Tipps bleibst du fit, gesund und konzentriert trotz Hitze. #Tipps #Arbeit #Beruf #Sommer #Hitze #Abkühlung #Entspannung #Fokus #Konzentration

9 Überlebens-Tipps für’s Arbeiten bei Hitze

Tipp 1: Sei achtsam!

Der erste und wichtigste Tipp ist immer: Nimm deine Körpersymptome und deine Bedürfnisse wirklich immer ernst. Übelkeit? Schwindelgefühl? Benommenheit? Das sind Anzeichen für eine Überhitzung. Halte dich im Schatten auf, trink mehr, leg mal die Beine hoch, um die Muskel-Venen-Pumpe zu aktivieren, mach mehr Pausen bei der Arbeit – und falls es nicht besser wird, konsultiere einen Arzt.

Dein Körper muss bei der Affenhitze eine Menge leisten, push ihn nicht unnötig und bleib vernünftig. Deine Gesundheit ist wichtiger als eine Deadline oder ein nörgelnder Chef.

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Tipp 2: Strukturiere deinen Arbeitstag um

Als Selbstständige kann ich meine Arbeitszeiten jederzeit anpassen und auf meine veränderte Produktivitätskurve reagieren. Ich arbeite zum Beispiel ohnehin am liebsten, wenn es dunkel und kühler wird, weil ich eine Eule bin und die Ruhe sehr schätze. Zugegeben, das kann nicht jeder so machen. Wenn du angestellt bist, musst du entweder präsent sein oder Urlaub nehmen. Wie kannst du deinen Tag dann trotzdem angenehmer strukturieren?

Mach dir eine Liste mit allen Aufgaben, die täglich so anfallen und überlege dir, für welche du die meiste Energie und Konzentration benötigst. Verlege fordernde Tätigkeiten dann am besten in die frühen Stunden, in denen das Büro noch nicht so aufgeheizt ist. E-Mails, Telefonate und andere administrative Tätigkeiten kannst du dann erledigen, wenn du nicht deine volle Aufmerksamkeit brauchst.

Tipp 3: Trink viel – aber das Richtige

Trinken, trinken, trinken. Und wenn du denkst, du hast schon viel getrunken, noch mehr trinken. Ausreichend viel zu trinken ist so elementar, um den Körper an heißen Bürotagen gesund und das Gehirn leistungsfähig zu halten. Mir ist aufgefallen, dass gerade bei der Flüssigkeitszufuhr noch eine Menge Unsicherheiten bestehen. Hier ein paar Faustregeln:

→ Trinke am besten Getränke mit Zimmertemperatur. Eiskalte Getränkte sind zwar erfrischend, aber leider nur sehr kurzfristig: Dem Körper gibst du damit nämlich das Signal, nochmal so richtig Vollgas zu geben, denn der arme muss dein Getränk zur Verdauung ja erwärmen. Heißgetränke sind ebenfalls ungünstig, denn klar: Dadurch schwitzt du noch mehr. Lauwarmer Tee, Mineralwasser oder sogenanntes „infused Water“ (Wasser mit Zitronenscheiben, Beeren, Minze oder anderem Obst) halten dich gut hydriert und gesund. Am besten schluckweise trinken und nicht alle zwei Stunden einen Eimer.

→ Koffein? Lieber nicht. Viele denken, dass Koffein den Kreislauf so richtig in Schwung bringt, wahr ist allerdings: Es gibt dem Organismus lediglich einen vorübergehenden Push. Und danach sackt der Kreislauf sogar noch weiter ab als vorher. Zudem schwitzt man mehr, da Kaffee ja ein Heißgetränk ist. Also lieber auf andere Alternativen (siehe oben) umsteigen.

→ Empfehlenswert finde ich übrigens die Trinkflaschen von soulbottles. Sie sind wunderschön und erinnern einen somit quasi automatisch daran, regelmäßig zu trinken, während man sie anschmachtet. Sie sind fair produziert, plastikfrei und pro Flasche wird ein Euro an Trinkwasserprojekte gespendet. Pssst, eines meiner Lieblingsmotive tut sogar noch was für’s Selbstvertrauen, guck*.

Tipp 4: Mini-Pool für die Füße

Ich stelle bei mir oft fest, dass bei Hitze meine Adern an den Händen und Unterarmen hervortreten und meine Beine schwer werden und anschwellen. Was ich gerne mache, um mich abzukühlen, ist einen Eimer mit einem kühlen Fußbad unter den Schreibtisch stellen. Sooo gut, wirklich! Wirkt echte Wunder beim Arbeiten.

Weitere Alternativen: Alle paar Stunden Wasser über die Hand- und Fußgelenke laufen lassen oder ein nasses Handtuch/Waschlappen in den Nacken legen. Du kannst auch eine Wärmflasche zur Kühlflasche umfunktionieren und unter deine Füße legen. Nicht ganz so erfrischend wie ein Fußbad, aber auch nicht zu verachten!

Tipp 5: Richtig lüften

Die wichtigsten Hitze-Vorkehrungen fangen früh an: Reiß direkt die Fenster auf, wenn du im Büro ankommst und lüfte quer. Bis 9 Uhr ist die Luft noch schön kühl und angenehm. Danach lautet die Devise: Schotten dicht und Sonne aussperren! Am besten die Räume abdunkeln und alle Fenster bis zum Abend geschlossen halten.

Tipp 6: Setze auf leichte Kost

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe bei großer Hitze automatisch weniger Appetit. Wenn die Temperaturen stiegen, sinkt der Energiebedarf. Am besten also intuitiv auf den Körper hören und nur essen, wenn man wirklich Hunger hat.

Keine riesigen Portionen, sondern lieber öfter kleinere. Was dann guttut sind leichte, frische Mahlzeiten mit Lebensmitteln, die viel Wasser enthalten: frische Salate, saftiges Obst, Gemüse, Müslis, leckere Overnight-Oats mit Früchten. Hier findest du einen ganzen Artikel mit sogenanntem Brainfood, das dich schneller denken lässt.

Tipp 7: Der Dresscode

Nein, das Konzept weniger Kleidung = weniger Schwitzen geht nicht auf. Kurze Tops und Shorts sind kein wirklich gutes Sommeroutfit, auch wenn man da auf den Straßen was anderes beobachtet. Weite, lange Kleider, zum Beispiel die super angesagten Maxi-Kleider und Leinen-Kaftane sind so viel angenehmer zu tragen! Und gehen mit etwaigen Kleidervorschriften im Büro auch deutlich besser konform.

Memo an mich selbst: Helle Farben kaufen und das Schwarz mal im Schrank lassen. Ich sitze im Sommer meistens in weiten Kleidern und Tuniken am Schreibtisch. Die weite Kleidung erzeugt auf der Haut ein angenehmes Mikroklima und ich schwitze viel weniger als in engen Shirts, Skinny Jeans und Konsorten. Außerdem empfehlenswert: Atmungsaktive Stoffe aus Naturfaser, wie z.B. Baumwolle oder Leinen.

Tipp 8: Sport, ja oder nein?

Jein. Das Hauptproblem beim Sport ist die Sonneneinstrahlung. Daher wichtig: Auf keinen Fall zwischen 13 und 18 Uhr trainieren! Gegen 13 Uhr hat erreicht die Sonne ihren Höchststand und den Nachmittag hindurch heizt sich alles auf. Sei achtsam und achte gut auf deine Körpersignale. Also trainiere lieber früh morgens oder spät abends, sonst kann es richtig gefährlich werden.

Ich mag im Sommer besonders gern Abend-Spaziergänge (und hin und wieder Stretching-Einheiten). Sportwissenschaftler Karsten Werner von der Deutschen Sporthochschule Köln erklärt: „Schon beim Spazierengehen kann die Durchblutung des Gehirns um etwa 20 Prozent gesteigert werden.“ Das hilft dann auch beim Denken. (Quelle: SPIEGEL ONLINE)

Tipp 9: Frischekick aus dem Beauty-Regal

Ich gebe es zu, in diesem Punkt bin ich ein leichtes Opfer. Mir schwellen schnell die Beine an und ich habe das Gefühl, das Blut in meinen Adern beginnt zu kochen. Ich liebe ich diverse Helferlein, die das Beauty-Regal so hergibt: kühlende Sprays, Roll-ons und Gels. Da wäre zum Beispiel das „Vitamin Wakeup Mist“ Gesichtsspray von Pixi* (vegan und cruelty-free). Ein Allround-Talent ist auch hochwertiges Minzöl. Auf die Schläfen getupft hilft es gegen Kopfschmerzen, aber hilft im Sommer auch buchstäblich dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Du bist gefragt:

Welchen Tipp möchtest du hier gern noch ergänzen?

Was hilft dir gut beim Arbeiten im Sommer?

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