Was haben Reese Witherspoon, Oprah Winfrey und Beyoncé gemeinsam? – Na klar, sie alle sind großartige Persönlichkeiten! Aber diesmal möchte ich auf etwas anderes hinaus: Sie alle verwenden nämlich dieselbe kraftvolle Methode, um ihre Träume und Wünsche umzusetzen: ein Vision Board.

In diesem Artikel erfährst du:

💡 was Vision Boards sind
🚀 was Vision Boards so kraftvoll und effektiv macht
🌈 wie du dir dein eigenes Vision Board erstellst

Was genau ist ein Vision Board? 

👉Kurz gesagt: Eine bildhafte Darstellung deiner Ziele. Vision Boards können dabei ganz unterschiedlich daherkommen: Meist handelt es sich um Bilder, Collagen oder Pinnwände in Postergröße. Sie enthalten jede Menge Bilder und Texte, die in irgendeiner Weise etwas darstellen, das du erreichen willst oder wovon du dich angezogen fühlst.

Manche Menschen gestalten sich ihr Vision Boards digital, zum Beispiel als Smartphone-Hintergrund. Ein andere tolle Idee habe ich einmal von Unternehmerin Katharina Heilen gehört: Sie erstellt sich ein Vision Video, das sie jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen abspielt, um sich an ihre Vision zu erinnern. Ein wunderbares Ritual, wie ich finde! In diesem Interview erzählt sie mehr über ihre Methode.

Das klingt jetzt erstmal ein bisschen nach Hokuspokus. Wünsche werden natürlich nicht über Nacht wahr. Aber darum geht es auch gar nicht. Ein Vision Board ersetzt selbstverständlich nicht die harte Arbeit, die wir trotzdem leisten müssen, um unsere Ziele zu erreichen. 

Manifestation und Visualisierung sind hierbei zwei mächtige Methoden, um dein Mindset auf diesem Weg zu unterstützen. Diese Tools werden auf ganz unterschiedlichen Gebieten eingesetzt, um Menschen dabei zu helfen, erfolgreich ihren Weg zu gehen: Zum Beispiel im Coaching, Mentaltraining im Sport, Psychotherapie und vieles mehr.

Warum ist ein Vision Board so kraftvoll?

👉 Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, sind diese zwei Dinge die Grundvoraussetzung: Wir müssen erstens fest daran glauben, dass wir es schaffen können – und zweitens aktiv daran arbeiten, unsere abstrakte Idee Schritt für Schritt zu verwirklichen. 

Soweit, so einfach, oder? Doch das Durchhalten und Dranbleiben ist beim Umsetzen unserer Träume manchmal ein großes Problem. Nicht weil wir nicht motiviert genug wären – sondern, weil es im Alltags-Chaos einfach so schwer ist, sich immer wieder an sein Warum zu erinnern.

Hier kann uns das Vision Board eine hervorragende Hilfestellung bieten und enorme Kräfte freisetzen. Forscher:innen haben herausgefunden, dass wir unsere Ziele leichter erreichen können, wenn wir sie in einem visuellen Format zu Papier bringen. Unser Gehirn kann Bilder besser verarbeiten kann als Text. Und zwar nicht nur “ein bisschen“: Visuelle Informationen verarbeitet unser Denkmuskel etwa 60.000 Mal schneller als Textinformationen! – Ja, so habe ich auch geguckt.

Ein guter Grund für dein eigenes Vision Board: Visuelle Informationen verarbeitet unser Denkmuskel etwa 60.000 Mal schneller als Textinformationen!

Der Fachzeitschrift Psychology Today zufolge können mentale Übungen – wie Visualisierung – unsere Motivation, unser Selbstvertrauen und sogar unsere körperliche Leistung steigern. In einer Studie fanden die Forscher:innen sogar heraus, dass Visualisierung bei Sportler:innen beinahe ebenso effektiv ist wie das körperliche Leistungstraining. So bauten beispielsweise Sportler:innen in einem Versuch ungefähr 30 Prozent mehr Muskelmasse auf, wenn sie ihr Trainingsziel vorher visualisierten. 

👉Was heißt das für dich?
Es spielt keine Rolle, wie deine Ziele aussehen: Vielleicht möchtest du lernen, freundlicher mit dir selbst umzugehen, Beziehungen zu anderen Menschen zu stärken, mehr reisen, einen bestimmten Job finden – ein Vision Board kann dich auf deiner Reise begleiten.

Lerne dich und deine Ziele besser kennen

👉 Allein der Prozess, dir ein eigenes Vision Board zu basteln, ist eine hervorragende Achtsamkeitsübung. Bei diesem persönlichen Bastelprojekt lernst du, dir genau vorzustellen, wie deine Ziele aussehen würden, wenn du sie erreicht hast. Bereits dieser Schritt kann den inneren Prozess bei dir in Gang setzen, lösungsorientiert und voller Energie auf dein Ziel loszugehen.

Ein Vision Board ist übrigens nicht mit einem Moodboard zu verwechseln! Sie mögen zwar ähnlich aussehen, sind aber keineswegs nicht dasselbe. Bei einem Moodboard geht es eher um die Ästhetik. Zum Beispiel habe ich Moodboards oft bei Unternehmen eingesetzt, wenn ich das Firmenbranding überarbeitet habe, um eine bestimmte Stimmung zu transportieren. Ein Vision Board hingegen geht viel weiter: Hier geht es nicht in erster Linie um Ästhetik (obwohl viele Collagen wirklich toll aussehen!), sondern hier dreht sich alles sich um die Ausrichtung deines Lebens.

Angenommen, du möchtest dein Selbstvertrauen steigern und lernen, deinen Körper anzunehmen. Wie könnte ein Vision Board für dieses Ziel aussehen? Du könntest dir zum Beispiel Bilder von glücklichen, gesunden Frauen zusammen mit ermutigenden Worten und Zitaten für dein Vision Board zusammenstellen. 

Ein eigenes Vision Board erstellen: So geht es Schritt für Schritt

Ein eigenes Vision Board gestalten: So werden deine Wünsche Realität!

Was muss ich beachten?

Bei Vision Boards gibt es keine festen Regeln. Im Fokus steht, etwas zu gestalten, das dich täglich inspiriert, deine Träume und Ziele zu verwirklichen. Du kannst entscheiden, ob du dich dabei auf eine einzelne Idee konzentrieren möchtest oder eine Collage entwirfst, die den Blick eher auf das große Ganze – deine langfristige Zukunft – richtet. Da ich ein ziemlich detailverliebter Mensch bin, passen Vision Boards, die sich auf ein spezifisches Ziel konzentrieren, beispielsweise am besten zu mir.

Wie fange ich an?

Nimm dir einen Moment Zeit und überlege zuerst, was dir am wichtigsten ist. Hier eine Liste mit ein paar hilfreichen Reflexionsfragen:

In welchen Bereichen meines Lebens will ich etwas ändern? 
Was wünsche ich mir beruflich?Wie sollen meine Beziehungen zu anderen sein?
Was möchte ich für mich selbst und meine Gesundheit tun?
Wie möchte ich mich fühlen?
Welche Begriffe beschreiben das am besten?
Was möchte ich in diesem Jahr noch erreichen? Welche Fähigkeiten möchte ich weiter ausbauen?
Möchte ich mich mehr für die Gesellschaft einsetzen? Wie?
Welche Hobbys möchte ich pflegen?

Notiere dir die Antworten auf diese Fragen und notiere dir auch die Begriffe und Schlagworte, dir dir dabei als erstes in den Sinn kommen. Entscheide dann, ob dein Vision Board kurzfristige oder langfristige Veränderungen darstellen soll.

💡Tipp: Der Jahreswechsel steht vor der Tür, da bietet sich zum Beispiel ein jährliches Vision Board für 2022 an.

Was brauche ich an Material?

Als Grundlage für deine Collage kommen verschiedene Materialien infrage: Zum Beispiel eine Korkmatte. Ich habe diese Schreibtischunterlage* dafür zweckentfremdet und es funktioniert wunderbar! Eine Korkpinnwand* geht natürlich auch. Besonders hübsch finde ich auch sogenannte Fotogitter*.

Wo finde ich Bilder für meine Zielcollage?

Jetzt kommt der schönste Teil: Zeit, die Wohnung auf den Kopf zu stellen und nach alten Zeitschriften und Magazinen zu durchforsten! Du kannst auch Bilder ausdrucken, die du auf Pinterest und Instagram siehst. (Da du dein Vision Board nur für dich selbst machst und nicht öffentlich ausstellst, ist es rechtlich völlig legitim, dir Bilder aus dem Internet herauszusuchen.)

Nicht nur Bilder gehören auf deine Collage. Auch Schlagworte und/oder Sprüche sind sehr hilfreich. Der Trick dabei ist, dass du kurze Wörter verwendest und die Bilder, die du auswählst, sehr lebendig und attraktiv sind, damit dein Vision Board regelmäßig deinen Blick auf sich zieht.

Wie finde ich den perfekten Ort für mein Vision Board?

Damit dein Vision Board seinen maximalen Effekt entfalten kann, solltest du es natürlich an einem Ort aufhängen, an dem du es auch möglichst oft sehen kannst, zum Beispiel im Home Office oder Schlafzimmer. Sollte es dir Kopfzerbrechen bereiten, dass auch andere dein persönliches Board in der Wohnung oder im Büro sehen können, dann mach einfach eine kleinere Version und stelle sie an einen persönlichen Platz. Oder du entscheidest dich für die digitale Variante. Wie das funktioniert, erkläre ich dir im nächsten Abschnitt.

Wie erstelle ich ein digitales Vision Board?

Wenn du lieber den digitalen Weg gehst, gibt es viele kostenlose Online-Programme, die dir bei der Erstellung deines Vision Boards helfen. Am einfachsten geht das natürlich mit Pinterest, das – wie der Name schon sagt – ohnehin eine digitale Pinnwand darstellt. Die App Canva ist ebenfalls ein einfacher Weg. Hier findest du bereits fertige Vorlagen für Collagen, in die du lediglich noch deine eigenen Bilder einfügen musst. Damit dein fertiges Vision Board nicht irgendwo im Daten-Nirwana verschwindet, ist es sinnvoll, es als Smartphone Hintergrund oder Wallpaper auf deinem Computer abzuspeichern. So wirst du immer daran erinnert, wenn du zu deinem Gerät greifst. 

Was ist, wenn sich meine Ziele ändern?

Hab keine Angst, dein Vision Board jederzeit zu verändern und deine Ziele anzupassen! Du bist lebendig und dein Vision Board darf es ebenfalls sein: Entferne einzelne Elemente, füge neue Dinge hinzu – oder fang sogar ganz von vorn an, wenn dir danach ist. Tipp: Sei offen für andere Varianten dessen, was du erreichen willst! Manchmal übersehen wir die Tatsache, dass wir etwas Großartiges erreicht haben, bloß weil es nicht so aussieht, wie wir es uns vorgestellt haben. Verliebe dich in den Prozess des Wachstums und nicht in das Endergebnis.

Extra-Tipp: Vision Cards

Meine Kollegin Susanne und ihr Lebensgefährte Khanh machen großartige Produkte, mit denen du dich selbst besser kennenlernen kannst. Die Vision Cards* von ihnen sind eine tolle Ergänzung für dein persönliches Vision Board und helfen dir dabei, herauszufinden, welchen Weg du wirklich gehen möchtest.

Und jetzt wünsche ich dir viel Freude beim Erstellen deines Vision Boards!

👉 Mehr Inspiration, wie du nachhaltig deine Ziele erreichst und deinen authentischen Weg gehst, erhältst du in unserem Nummer-1-Podcast Still & Stark, den ich mit meinem Mann Timon moderiere.

Hör unbedingt rein, wir freuen uns auf dich! 🎧🌈

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Vision Board gestalten in 5 Schritten

  1. Ziel festlegen

    Nimm dir einen Moment Zeit und überlege zuerst, was dir am wichtigsten ist: In welchen Lebensbereichen wünschst du dir eine Veränderung?

  2. Materialien auswählen

    Als Grundlage für deine Collage kommen verschiedene Materialien infrage: Zum Beispiel eine Korkmatte, eine Korkpinnwand oder ein Fotogitter.

  3. Fotos zusammentragen

    Bilder, die zu deiner Vision passen, findest du z. B. in Magazinen oder auf Postkarten. Du kannst auch Bilder ausdrucken, die du auf Pinterest siehst. Nicht nur Bilder gehören auf deine Collage. Auch Schlagworte sind hilfreich. Der Trick dabei ist, dass du kurze Wörter verwendest und die Bilder, die du auswählst, sehr lebendig und attraktiv sind, damit dein Vision Board regelmäßig deinen Blick auf sich zieht.

  4. digitales Vision Board

    Wenn du lieber den digitalen Weg gehst, gibt es viele kostenlose Apps, die dir bei der Erstellung deines Vision Boards helfen, z. B. Canva. Hier findest du bereits fertige Vorlagen für Collagen, in die du lediglich deine eigenen Bilder einfügen musst.

  5. Was tun, wenn sich Ziele ändern

    Hab keine Angst, dein Vision Board jederzeit zu verändern und deine Ziele anzupassen! Du bist lebendig und dein Vision Board darf es ebenfalls sein: Entferne einzelne Elemente, füge neue Dinge hinzu – oder fang sogar ganz von vorn an, wenn dir danach ist.

Was ist ein Vision Board?

Kurz gesagt: Eine bildhafte Darstellung deiner Ziele. Meist handelt es sich um Bilder, Collagen oder Pinnwände in Postergröße. Sie enthalten jede Menge Bilder und Texte, die in irgendeiner Weise etwas darstellen, das du erreichen willst oder wovon du dich angezogen fühlst.

Warum ein Vision Board erstellen?

Unser Gehirn verarbeitet visuelle Informationen etwa 60.000 Mal schneller als Texte.
Forscher:innen haben herausgefunden, dass wir unsere Ziele deshalb leichter erreichen können, wenn wir sie in einem visuellen Format zu Papier bringen.

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