Selbstmanagement

Mein Leben mit dem Hochstapler-Syndrom – und ein Lösungsansatz

Hochstapler-Syndrom

Ich würde auf diesem Blog gern öfter über Themen sprechen, die jeder kennt und trotzdem nicht gern anschneidet. Ein Gefühl, das mich zum Beispiel hin und wieder mal heimsucht, ist das Gefühl zu glauben, ich hätte meinen Erfolg nicht verdient.

Es gibt immer Tage, an denen Selbstzweifel aufziehen wie dunkle Regenwolken am Horizont. Das ist normal, aber manchmal ist das ziemlich beklemmend. Und wenn ich so meine Facebook Timeline oder meinen Instagram Feed durchscrolle, überkommt mich der Eindruck, dass es in unserem shiny Social Media Kosmos für die deprimierende Tage in unserem Leben gar keinen Platz gibt: Alles ist immer nur #awesome und #positivevibesonly. Und das ist schon in Ordnung so, ich bin auch dafür Freude und Motivation zu verbreiten, statt andere mit meinen negativen Gedanken herunterzuziehen.

Trotzdem sollten wir auch nicht die andere Seite vergessen: Denn die Welt der sozialen Netzwerke ist nichts weiter als eine ungeordnete Sammlung von Momentaufnahmen, die wenig mit dem Alltag zu tun haben. Das muss ich mir immer wieder selbst sagen, denn die Tatsache, dass im Internet immer alles so fröhlich und locker aussieht, macht es mir manchmal noch schwerer, mit den weniger guten Tagen zurechtzukommen.

Für die Angst, sich wie eine Betrügerin zu fühlen, gibt es einen eigenen Begriff: Impostor Syndrom – auch Hochstapler-Syndrom genannt. Hast du davon schon einmal gehört?

Dann wird es jetzt Zeit. 🙂

Das Hochstapler-Syndrom – was ist das?

Wikipedia beschreibt dieses Phänomen so:

„Trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten sind Betroffene davon überzeugt, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen und diesen nicht verdient haben. Von anderen als Erfolge angesehene Leistungen werden von den Betroffenen mit Glück, Zufall oder mit der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten durch andere erklärt.“

Das Problem beim Hochstapler-Syndrom ist also: Der- oder diejenige hat überhaupt nichts ausgefressen, wobei man ihn oder sie ertappen könnte. Alles ist total normal und niemand stellt die Identität infrage – außer man selbst. Die Selbstzweifel sind aber so stark, dass man sich die ganze Zeit in diesem destruktiven Gedankenkreis befindet: Dass jederzeit jemand bemerken könnte, dass man von dem, was man tut, überhaupt keine Ahnung hat.

Beispiele von mir:

Dieser Blog zum Beispiel ist eines meiner schönsten Projekte. Es ist ein Hobby und es sollte nichts anderes in mir auslösen als Freude, Kreativität und  manchmal auch Ausgleich. Dann gibt es aber auch die Tage, an denen ich alles infrage stelle und mir sage: „Verdammt Melina, werden die Leser nicht merken, dass du gar nicht so perfekt bist und dann die Nase voll haben?“

Oder dieses Hirngespinst: Mitunter fühle ich mich nicht wie eine „echte“ Selbstständige, weil ich nicht klassisch gegründet habe wie andere Frauen, sondern ich bei meinem Mann mit eingestiegen bin. An schlechten Tagen frustriert mich der Vergleich mit anderen, die sich alles allein aufgebaut haben und dann denke ich: „Wann merken die anderen endlich, dass ich eigentlich ein Nichts bin?“

Ich bin nicht allein damit

Mit diesem Problem bin ich nicht allein (ein schwacher Trost – aber hey, immerhin!). Sogar die wunderbare Emma Watson, die ich sehr bewundere, sagte einmal in einem Interview:

„Es fühlt sich für mich so an, als ob jeden Moment jemand herausfinden könnte, dass ich eine totale Betrügerin bin und das, was ich bisher erreicht habe, gar nicht verdiene.“

Oder Oscar-Preisträgerin Kate Winslet:

„Ich wache eines morgens auf, bevor ich zu einem Fotoshooting gehe und denke, ‚Ich kann das nicht, ich bin eine Betrügerin‘.”

Im Artikel des Telegraph, aus dem dieses Zitat stammt, werden mit ihnen auch noch Tina Fey und Jodie Foster erwähnt. Leider sind gerade Frauen besonders stark von diesen Gefühlen der Selbstzweifel betroffen.

Die Stimme im Kopf leiser drehen

Ist es vielleicht der Konkurrenzdruck, der so viele belastet? Weil sich deshalb niemand traut, darüber zu reden, obwohl wir es alle so empfinden? Jeder weiß, die ganze Business Welt da draußen meint, man müsse jeden Tag höher, schneller und weiter spucken können. Aber darüber zu sprechen ist ein Tabu. Und daran zu rütteln erst recht. Mit dem Reden fangen wir dann an, wenn wir uns mit gesenkten Kopf Richtung Therapiecouch begeben.

Ist das vielleicht schon ein Lösungsansatz? Einfach öfter mal einen Realitätscheck mit unserem Umfeld durchführen und dann geht’s schon wieder?

Klar ist in jedem Falle: Wir alle leben unser eigenes Leben. Vergleiche mit anderen anzustellen ist einfach nicht gesund. Warum sollten wir unseren Wert davon abhängig machen, was andere erreicht haben? Das ergibt einfach keinen Sinn und reißt uns nur nieder.

Eine wirksame Methode, die Stimme im Kopf leiser zu drehen ist außerdem seine Erfolge schriftlich festzuhalten. Ich mache das schon seit einiger Zeit und habe zum Thema Erfolgstagebuch auch hier schon einmal darüber berichtet. Neuerdings steht sogar ein sogenanntes „Jar Of Awesome“ auf meinem Schreibtisch. Ein Glas, in dem ich Erfolge sammele und mich daran erinnere, dass ich stolz auf mich sein kann. Und dass Kleinigkeiten es wert sind, beachtet zu werden. Es sind nicht die Meilensteine wie Oscars oder Nobelpreise, die uns zu erfolgreichen Menschen machen. 🙂

Kennst du diese Gefühle? Wie gehst du damit um?

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16 Kommentare

  • Reply Moni Lehnert 13. Februar 2017 at 8:53

    Interessantes Phänomen. Ich weiß gar nicht, ob es wirklich Konkurrenzdruck ist, vielmehr scheint mir eher der Vergleich im Vordergrund zu stehen. Wie Du schon sagtest: überall diese „happy successful people“ sobald ich online gehe, und mir scheinen diese Leute immer richtig viel zu arbeiten, richtig kreativ zu sein, eine richtig harte Zeit in den Anfängen gehabt zu haben, nach dem Motto „mein erstes Büro war in einem feuchten Keller mit Ratten und nur 2 Std. Strom am Tag, aber ich habs geschafft! Bin erfolgreich und glücklich!“ Dadurch kommt mir der Gedanke:“ Ich kannst gar nicht erfolgreich werden, weil ich nicht gewillt bin, 80 Std. pro Woche im feuchten Keller zu arbeiten bis der Laden läuft.“
    Und andere, die auch nicht durch den feuchten Keller krochen, fühlen sich ggf. als Betrüger, wenn sie trotzdem erfolgreich sind.
    Auch außerhalb der Selbständigkeit sehe ich dieses Phänomen komischerweise mehr bei Frauen. Da höre ich häufig erfolgreiche Frauen sagen: „ja das war irgendwie Zufall wie ich an den Job gekommen bin.“ Und der Zufall war dann: Teilzeit/als Aushilfe in die Firma gekommen, um z.B. ein bisschen nebenbei zu verdienen, sich da so gut integriert und in die Materie eingearbeitet, plötzlich Vollzeit und fest angestellt und die Leiter weiter raufgeklettert.
    Der einzige Zufall war, dass diejenige ausgerechnet in dieser Firma ihr Taschengeld aufmotzen wollte, der Rest war Arbeit, war Leistung. Und was spricht gegen Zufall? Da ist mir was zugefallen und ich habs aufgehoben – hätte es ja auch liegenlassen können.
    Ich will hier nicht die Feminismus- Keule schwingen, aber ich sehe das Phänomen hauptsächlich bei Frauen. Bist Du „nur“ Mutter von 2 Kindern, um die Du Dich kümmerst, heißt es „ach so, Du bist nicht so erfolgshungrig“. (ich finde übrigens Kinder gut zu erziehen, mit Werten ausrüsten etc. sehr erfolgreich!), bist Du im Job erfolgreich, heißt es „ach so, Du machst lieber Karriere“ und wenn Du arbeitest und Kinder hast, bekommst Du seltener die Beförderung und es heißt auch noch „und wer kümmert sich nach der Schule um die Kinder? Und was machst Du im Job, wenn die Kinder krank sind?“
    Nur erfolgreich im Beruf, ist nicht genug. Nur Kinder, ist nicht genug. Beides: da kannst Du doch nicht 150% geben (100% reichen heutzutage ja nicht mehr).
    Und ich glaube dadurch kommen auch Zweifel. Da sitze ich in meinem Büro, mache einen echt guten Job und bin durch Leistung dort angekommen. Aber bin ich genug? Bin ich nicht nur durch Zufall hier?
    Auch wenn wir in Deutschland schon offiziell die Gleichberechtigung/Gleichstellung haben – richtig angekommen ist sie noch lange nicht. Da muss noch viel in den Köpfen passieren; angefangen in der Erziehung.
    Das Erfolgstagebuch ist übrigens wirklich hilfreich.
    Toller Bericht Melina!

    • Reply Melina 13. Februar 2017 at 17:43

      Haha, dein Vergleich mit den Ratten im Keller ist gut! Ja, so ähnlich fühlt sich das manchmal an. 😉

      Und zu dem anderen Punkt: Ich finde gar nicht, dass du da die Feminismus-Keule schwingst. Egal, wie man es macht, es reicht einfach nicht. „Du bist 30 und hast noch kein Kind? Schäm dich, du Karriere-Tussi!“ Umgekehrter Fall: „Oh, du bleibst also zuhause bei deinen Kindern? Soso.“ Aber das schlimmste daran ist: Diese Diskriminierung kommt oft sogar von anderen Frauen und nicht von Männern! Und das finde ich richtig frustrierend. Da hilft auch keine Gleichstellung, wenn wir Frauen uns nichtmal gegenseitig anerkennen und wertschätzen. 🙁

  • Reply Nina 13. Februar 2017 at 8:59

    Moin Melina,
    wie gut in das kenne… Vielen Dank für Deinen aufbauenden Beitrag! Ich hoffe, ich kann den Schwung fürs Schreiben neuer Blogbeiträge nutzen. Und ein „Jar Of Awesome“ brauch ich unbedingt! Was ein toller Tipp!
    Liebe Grüße, Nina

    • Reply Melina 14. Februar 2017 at 14:35

      Gerne! 🙂 Das „Jar of Awesome“ wird echt unterschätzt (also von mir zum Beispiel am Anfang). Es macht tatsächlich einen Unterschied, wenn man sich hin und wieder selbst wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
      Liebe Grüße,
      Melina

  • Reply Lux und Poppy 13. Februar 2017 at 17:22

    Oh ja, eine Freundin von mir leidet stark darunter – was schade ist, weil sie wirklich klug und talentiert ist und SO VIEL geschafft hat. Vielleicht ist das auch gerade das Ding bei Frauen, die tatsächlich „viel erreicht“ haben… Manchmal habe ich das auch, aber nur ein ganz kleines bisschen 😉 von daher also nicht ganz imposter syndrom 😀

    • Reply Melina 14. Februar 2017 at 14:37

      Ja, es ist echt verrückt mitunter. Dann gib deiner Freundin unbedingt mal den Tipp, ihre Erfolge zu sammeln! Es mag nur wie ein Mini Schritt aussehen, aber Erfolgsmomente zu sammeln und sich selbst wieder daran zu erinnern, tut so gut! 🙂

  • Reply Nic 14. Februar 2017 at 13:17

    Hey Melina, oooch, das kenne ich!
    Mal mehr mal weniger je nach Gemütszustand. Das kann auch sehr schnell wechseln! Ist doch super, dass Du bei Deinem Mann miteinsteigen konntest. Denk dran, nicht nur Du hast mehr davon, auch eure Kunden! Zwei mal mehr Strategie und Kreativität!!! LG N

    • Reply Melina 14. Februar 2017 at 14:57

      Ja, bei mir wechselt das auch schnell mal. Und du hast ja auch total Recht, vom Kopf her weiß ich, dass meine Ängste da ganz unbegründet sind. Aber dann kommt halt mal ein schlechter Tag und zack! – stellt man gleich alles infrage. 😉
      Liebe Grüße!
      Melina

  • Reply Ines 14. Februar 2017 at 18:31

    Oh ja, ich hab mich wiedererkannt. Ich arbeite ja teilweise freiberuflich als Kunsthistorikerin und mache Führungen zu verschiedenen Themen und für verschiedene Auftraggeber. Und manchmal schleicht sich eine fiese kleine Stimme in meinen Kopf, die mir sagt, dass bestimmt demnächst einer mal merkt, dass ich gar nicht so viel weiß und kann und der mir nachweist, dass alles Quatsch ist, was ich da erzähle. Dabei weiß ich, dass ich wirklich gut bin in meinem Job und selbst wenn ich mal veraltete Infos rausgeben würde, nichts passieren würde. Ich versuche diese Stimme zu ignorieren bzw. rede ganz viel mit Kollegen um mir immer wieder klarzumachen, dass ich inhaltlich richtig liege.
    Mach weiter mit deinem Blog, ich lese ihn so gerne. Viel Erfolg auch in deiner Selbstständigkeit. Ich finde es nicht verwerflich irgendwo miteinzusteigen, so haben doch alle große Firmen mal angefangen.

    Liebe Grüße
    Ines

    • Reply Melina 24. Februar 2017 at 16:57

      In klaren Momenten kommt es einem dann wieder lächerlich vor, dass man so denkt, nicht wahr? 😉 Es ist schon bezeichnend, wie viele Frauen von Selbstzweifeln geplagt sind. Ein Grund mehr, öfter darüber zu schreiben. So merken wir wenigstens, dass das alles ganz normal ist und man sich selbst manchmal nicht ganz so ernst nehmen sollte.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! 🙂

  • Reply sandra 21. Februar 2017 at 18:57

    Abend Melina,
    Menschen die zum Perfektionismus neigen haben sehr oft auch dieses „ich habe es ja eigentlich nicht verdient“ denken. ICH fühl mich auch hier zu Hause und versteh dich sehr gut. In Wahrheit zählt nur das was in deinen Augen richtig ist und sich gut anfühlt! Machst du das was andere wollen, wird es dir nicht sehr lange Spass machen.

    Ich sage mir sehr oft wenn ich mal wieder im Zweifel bin: verstehen oder mögen es die Menschen nicht wie und was ich schreibe … sind sie nicht für mich bestimmt. Ich möchte auf jeden Fall authentisch sein und bleiben und ich denke DAS spüren auch die Leser!

    Also: DU machst deine Sache richtig gut und hast in Folge alles verdient was du bekommst 🙂 . Und zum Wort „Hochstapler“ … dazu würden mir ganz andere Menschen einfallen :D.
    Alles Liebe und weiterhin viel Erfolg Sandra

    • Reply Melina 24. Februar 2017 at 17:00

      Hi Sandra,
      ja die Spanne zwischen „eigener gefühlter Wahrnehmung“ und „äußerer Wahrnehmung anderer“ ist manchmal so gewaltig…das ist schockierend! Was echt hilft, ist viel öfter über solche Zweifel zu reden, um sie mal wieder in Relation zu setzen. Ich glaube, sonst vergräbt man sich zu tief in seine destruktive Gedankenwelt und dann passiert genau das, was du sagtest: Man verliert den Spaß. Stimmt genau!
      Danke dir und bis bald!
      Melina

  • Reply Stefanie 23. Februar 2017 at 19:43

    Liebe Melina
    So eine wunderbare Idee, dass du Themen ansprechen möchtest über die sonst eher geschwiegen wird. Das gefällt mir wahnsinnig gut und ich kann es kaum erwarten noch mehr davon zu lesen!
    Ha, gar nicht gewusst, dass es einen Begriff dafür gibt, wie ich mich fühle! Hätte aber nie gedacht, dass es dir auch so geht, weil ich dich als sehr starke Frau sehe!
    Aber ich kann so gut nachvollziehen, was du schreibst. Lese ich aber deine Zweifel, fallen mir nur Gegenargumente für deine Zweifel ein. Unglaublich, was für eine falsche Wahrnehmung wir von uns selbst haben! Wir merken gar nicht, dass genau die meisten dieser Zweifel unberechtigt sind oder andere an uns sogar lieben.
    Ein Beispiel: Du denkst, dass wir sehen, dass nicht alles perfekt ist? Ich sehe davon kaum etwas – leider! Ich lese deinen Blog schon so lange (ja, ich habe es erst heute gewagt einen Kommentar zu schreiben) und für mich wirkt alles immer so perfekt. Ich frage mich ständig, wie du das alles schaffst. Da kommen mir gleich wieder Selbstzweifel.
    Ach, und die Nase kann ich von dir und deiner Art nicht voll genug bekommen 😉 !
    Seit längerem schreibe ich auch ein Erfolgstagebuch und eine Done-Liste. So sehe ich, was ich erreicht habe. Es hilft ein wenig und ich hoffe, dass es immer besser wird. Das wird aber vermutlich noch eine Weile dauern.
    Oh, ein „Jar Of Awesome“, was für eine tolle Idee! Probiere ich auf jeden Fall aus! So sehe ich auch, wie das Glas immer voller wird – ein schöner Gedanke.
    Sei nicht zu streng mit dir!
    Liebe Grüsse, Stefanie

    • Reply Melina 24. Februar 2017 at 16:50

      Danke Stefanie! Und vor allem dafür, dass du mir einen Kommentar geschrieben hast! Darüber freue ich mich wahnsinnig und auch, dass du sagst, „weniger perfekt“ wäre dir lieber. Kann ich sehr gut nachvollziehen… Ich will nicht dazu beitragen, dass das Internet noch surrealer wirkt als ohnehin schon! 😛 Eigentlich gehörte ich schon immer zu den Personen, die viel zu viel grübeln, oft Angst haben und sich schnell von Ereignissen umpusten lassen. Aber egal – Hauptsache nach vorn sehen und immer weitermachen!
      Also danke noch einmal und ein schönes Wochenende für dich!

  • Reply Rebecca 1. März 2017 at 20:03

    Der Beitrag trifft bei mir den Nagel auf den Kopf. Ich würde mich nicht unbedingt als erfolgreich bezeichnen, hab aber, egal was ich tue, manchmal das Gefühl, irgendwann aufzuwachen und zu merken, dass ich das gar nicht kann. Oder das andere erkennen, dass ich ne Nullnummer bin. Keine Ahnung woher das kommt. Es ist einfach schräg.

    Es kommt nicht oft vor, wie gesagt, manchmal. Aber diese Situationen sind nie wirklich schön.

    Ich freue mich schon auf mehr dieser Beitragsart. 🙂

    Liebe Grüße
    Rebecca

  • Reply Staublos 21. März 2017 at 19:32

    Liebe Melina
    Vielen Dank für diesen Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele! Besonders gefällt mir die bildliche Vorstellung: mit gesenktem Kopf in Richtung Therapeutencouch.
    Ich habe zur Zeit sehr grosse Zweifel an meiner Blogarbeit und hab vorhin den ganzen Gedankenwusch gepostet.
    Es hat gut getan, deinen Post zu lesen.
    Liebe Grüsse
    Katarina

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