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Emma Watson ist eine großartige Persönlichkeit, die nicht nur vor der Kamera tolle Arbeit leistet, sondern sich vor allem auch für wichtige gesellschaftliche Themen engagiert. Was sie noch auszeichnet? Sie ist eine leise Person. „Die Wahrheit ist, dass ich eine wirklich introvertierte Person bin. Auf einer große Party fühle ich mich wie Bambi vor Scheinwerfern. Für mich sind das zu viele Reize, weswegen ich auch im Badezimmer verschwinde! Ich brauche Auszeiten.“

Cameron Diaz ist ebenfalls eine großartige Persönlichkeit und ein super kontaktfreudiges, aktives Energiebündel: Sie ist eine extravertierte Person.

Warum spielt es überhaupt eine Rolle, ob du Team #introvertiert oder #extravertiert bist? Eine meiner Lieblingsautorinnen Susan Cain (ihr Buch „Still“ ist ein Must-Read für alle stillen Wasser)* sagt dazu: „Weil Introversion und Extraversion das Herz unserer menschlichen Natur sind.“

Die Begriffe „Introversion“ und „Extraversion“ gehen zurück auf den Psychiater C. G. Jung, der in den 1920er Jahren anfing sie zu verwenden. Ihm zufolge gibt es zwei Welten, in denen jeder von uns lebt: Die innere Welt und die äußere. Wenn wir mit der Welt „da draußen“ zu tun haben, agieren wir in dem Augenblick „extravertiert“. Beispiele: Wenn wir uns mit anderen Menschen unterhalten, zuhören, im Auto unterwegs sind und so weiter.

Wenn wir hingegen in unserem eigenen Kopf sind, verhalten wir uns introvertiert. Beispiele: Wenn wir ein Buch lesen, über ein Problem nachdenken oder unsere Gefühle wahrnehmen.

Jeder von uns kennt also beide Welten und bewegt sich auch in beiden! Die wichtige Frage ist allerdings: In welcher Welt leben wir häufiger? Welche Welt gibt uns unsere Energie?

Ein Wissenschaftler hat diese Eigenschaften einmal als Nord- und Südpol unseres Temperaments bezeichnet. Und wenn wir Entscheidungen treffen, die zu unserem Temperament passen – dann setzen wir eine unglaubliche Energie und unser Potenzial frei.

Umgekehrt passiert aber auch häufig Folgendes: Menschen verbringen manchmal ihr ganzes Leben damit, gegen ihr eigenes Wesen zu kämpfen und den Idealen anderer gerecht zu werden. Dabei erschöpft man sich selbst und wird auf Dauer unzufrieden (hier kannst du mehr darüber lesen, wie man langsam ausbrennen kann).

Schon klar: Wir können nicht ständig nur Dinge tun, die wir lieben. Aber das sollte kein Dauerzustand sein, meint Susan Cain. In einem ihrer Newsletter habe ich den folgenden Schnell-Test gefunden und ihn für dich ins Deutsche übersetzt. So findest du heraus, wie du tickst:

Quiz: Bist du introvertiert, extravertiert oder beides?

  1. Ich genieße es, Zeit für mich allein zu haben.
  2. Mir wird oft gesagt, dass ich gut zuhören kann.
  3. Ich arbeite lieber für mich als in der Gruppe.
  4. Eins-zu-eins Gespräche finde ich angenehmer als Gruppenaktivitäten.
  5. Ich drücke mich gerne schriftlich aus.
  6. Andere beschreiben mich als leise und sanft.
  7. Ich zeige anderen meine Arbeit am liebsten erst dann, wenn ich komplett fertig bin.
  8. Geld und Status scheinen mir weniger wichtig zu sein als meinen Kollegen.
  9. Small Talk ist nicht mein Ding, aber ich liebe es über Themen zu reden, die mir am Herzen liegen.
  10. Ich bin nicht sehr risikofreudig.
  11. Multi-Tasking ist nicht meine Stärke.
  12. Ich mag es, wenn ich mich richtig in meine Arbeit „reinfuchsen“ kann.
  13. Ich versuche immer, Konflikten aus dem Weg zu gehen.
  14. Bevor ich etwas sage, denke ich lange nach.
  15. Ich fühle mich erschöpft, wenn ich lange unter Menschen war, selbst wenn ich Spaß hatte.
  16. Anrufe ignoriere ich auch gern mal, bis der Anrufbeantworter anspringt.
  17. Ich kann mich normalerweise gut konzentrieren.
  18. Ich feiere am liebsten im engsten Freundes- und Familienkreis mit wenig Gästen.
  19. Mein perfektes Wochenende besteht aus Nichtstun.
  20. Ich nehme oft Details wahr, die andere nicht bemerken.

Auswertung

Je öfter du dich in diesen Aussagen wiedergefunden hast, desto introvertierter ist deine Persönlichkeit vermutlich.

Falls du etwa gleich oft Ja und Nein als Ergebnis hattest, bist du scheinbar ambivertiert. – Yes, dieses Wort gibt es wirklich! Was bedeutet das nun wieder?

Das bedeutet, dass du beides ein bisschen bist – sowohl introvertiert, als auch extravertiert. Die Bandbreite zwischen Introversion und Extraversion ist gewaltig und daher ist Ambivertiertheit gar nicht selten. Mal abgesehen davon, dass es ja nie einfach schwarz oder weiß gibt. Das Leben ist bunt und genauso sind unsere Charaktere!

Sag mir in den Kommentaren gern: Welche Vorteile oder auch Hindernisse ergeben sich aus deinem Temperament für dich im Alltag?

Ich bin gespannt auf dein Feedback!

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Wenn Du es liebst, langsam und stetig zu arbeiten, lass Dich von anderen nicht hetzen. Wenn Du Tiefe magst, zwinge Dich nicht zur Breite.“ - Susan Cain #introvertiert #leise #laut #schüchtern #beruf #erfolg #spruch #zitat #introversion #persönlichkeit
„Leuchttürme rennen auch nicht überall auf der Insel herum und suchen nach Booten, die sie retten können. Sie stehen nur da und senden ihr Licht aus.“ - Anne Lamott #introvertiert #leise #laut #schüchtern #beruf #erfolg #spruch #zitat #introversion #persönlichkeit
Was bedeutet introvertiert und extrovertiert?

Die Begriffe „Introversion“ und „Extraversion“ gehen zurück auf den Psychiater C. G. Jung, der in den 1920er Jahren anfing sie zu verwenden. Ihm zufolge gibt es zwei Welten, in denen jeder von uns lebt: Die innere Welt und die äußere. Jeder von uns bewegt sich in beiden Welten, aber In welcher Welt leben wir häufiger? Welche Welt gibt uns unsere Energie? Introvertierte Personen beziehen ihre Energie eher aus ihrem Innenleben, während extravertierte Personen eher nach äußerer Stimulation, zum Beispiel im Austausch in der Gruppe, streben.

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