Wir müssen reden! Über eine Eigenschaft, deren Fehlen in der Berufswelt mittlerweile zum Massenphänomen geworden ist: Zuverlässigkeit.

„Ja ja morgen…“ kann total okay sein, wenn es um deine eigenen Projekte und deine Energie geht. Aber was ist, wenn andere sich auf dich verlassen können müssen?

Man sollte meinen, Verlässlichkeit sei eine soziale Norm. Offenbar aber nicht für jeden, denn ich habe diese Eigenschaft bei Projekten häufig schmerzlich vermisst. Ich hatte zuerst den Verdacht, dass besonders Menschen im Home Office dieses Problem haben könnten, da sie stärker als jeder andere darauf achten müssen, wie sie organisiert sind. Aber weit gefehlt, es betrifft fast jeden und es scheint eine Typsache zu sein. Das ist allerdings kein Grund sich herauszureden, denn Zuverlässigkeit kann man lernen und sie tut uns allen gut.

Zuverlässigkeit: Es geht fast immer um die Basics

„Ja ja morgen…“ kann total okay sein, wenn es um deine eigenen Projekte und deine Energie geht. Aber was ist, wenn andere sich auf dich verlassen können müssen? #Beruf #erfolgreich #werden #Zuverlässigkeit #Mindset #Selbstständigkeit
Zuverlässigkeit, was ist denn das überhaupt? Es bedeutet, dass unsere Erwartungen erfüllt werden. Wir können uns bei einer zuverlässigen Person darauf verlassen, dass sie zu ihrem Wort steht, einen Termin einhält oder zur Hilfe kommt.

Das geht z. B. bei der Terminplanung los: Wenn ich jemandem einen Skype-Termin um 14 Uhr anbiete, dann erwarte ich, dass der andere Teilnehmer auch um 14 Uhr da ist, wenn er diesen Termin bestätigt hat. Und nicht um 14:20 Uhr oder um 13:40 Uhr. Meine Zeit ist kostbar und genauso die meines Gegenübers. Für mich ist das eine Frage des Respekts und der Professionalität. In diesem Punkt versagen aber bereits erschreckend viele.

Ein Beispiel: Ich sage Bescheid, wenn mir etwas dazwischen kommt. Wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann, weil etwas anderes dazwischenkam – kein Drama, so ist das Leben. Aber eine kurze Mitteilung ist das Mindeste, was ich von Geschäftspartnern, wie auch Bekannten erwarten kann. Flexibilität ist nicht das Problem – aber nicht zu wissen, woran man ist, das ist ein Problem. Man fühlt sich zurückgesetzt und nicht respektiert.

Und noch ein Beispiel: E-Mails. Jemand möchte einen Rat von mir und stellt mir X Fragen. Oder jemand interessiert sich für ein Angebot und ich bitte ihn um ein Briefing. Ich antworte – aber dann kommt nichts mehr zurück. Und wir reden hier nicht von Tagen, sondern Wochen oder Monaten. Nichtmal auf wiederholte Nachfrage. Sorry, aber das ist arm. Derjenige ist in dem Moment als Geschäftskontakt für mich durchgefallen.

Ob er krank ist, auf Mallorca urlaubt oder gerade ins All geflogen ist? Keine Ahnung, ich werde es nie herausfinden!

Eine oft verkannte Eigenschaft, die du für deinen beruflichen Erfolg unbedingt brauchst: Verlässlichkeit. Was bedeutet das und wie kannst du daran arbeiten? #Beruf #erfolgreich #werden #Zuverlässigkeit #Mindset #Selbstständigkeit
Fakt ist: Ich weiß nicht, ob ich mich auf diese Person verlassen kann, weil sie es nicht schafft, mir einen Einzeiler als Info zukommen zu lassen. In 9 von 10 Fällen liegt kein Notfall vor, der es rechtfertigen würde, sämtliche Business Aktivitäten zu ignorieren. Manchmal frage ich mich, in welchem Jahrzehnt ich lebe: E-Mails sind kein neuer fancy stuff. Die werden seit 20 Jahren intensiv genutzt. Es erwartet auch niemand, dass E-Mails alle 30 Minuten gecheckt und beantwortet werden. Aber innerhalb eines laufenden Projekts (nur um ein Beispiel zu nennen) sind wenige Tage Antwortzeit ein Zeichen von Professionalität. Oder – siehe oben – eine kurze Notiz über den Erhalt der Nachricht.

Bin ich streng oder gar pedantisch? Nein. Ich bin fokussiert. Ich habe keine Zeit zu verschenken und ich lasse mich nicht von Menschen ausbremsen, die nicht wissen, was sie wollen!

Ich weiß übrigens aus eigener Erfahrung, dass Kunden kein Problem mit Planänderungen haben. Alles, was sie möchten ist informiert zu sein. Sie wollen die Sicherheit, dass sie nicht vergessen wurden und alles läuft wie vereinbart. Dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden. Dass sie sich auf dich verlassen können. Dem Kunden ein sicheres Gefühl geben – das kann man mit nur einer einzigen kurzen E-Mail oder einer SMS.

Zuverlässigkeit ist übrigens DIE Eigenschaft, die du brauchst, wenn dein Unternehmen wachsen soll. Eins habe ich nämlich sehr schnell gelernt: Um reines Können geht es selten. Weiter kommen die, die ihre Softskills trainieren und die Kunden zwischenmenschlich überzeugen können. Dass du deinen Job gut machst, erwarten die Kunden ohnehin. Aber die richtige Kommunikation und Zuverlässigkeit heben dich von anderen ab und überzeugen deine Kunden. Wenn sie das Gefühl haben, bei dir gut aufgehoben zu sein, dann bleiben sie.

Auf einen Blick: Darum ist Zuverlässigkeit so wichtig

#1 Du vermittelst deinen Kunden und Geschäftspartnern ein Gefühl der Sicherheit. Menschen wollen nicht in den Seilen hängen, sie brauchen Verbindlichkeit und Risikominimierung. So geht es auch mir: Ich will wissen, ob du eine Deadline einhalten kannst oder nicht. Ich komme mit Planänderungen prima klar, aber ich will informiert sein und dir nicht alles aus der Nase ziehen müssen.

#2 Du machst es anderen leicht und entlastest sie. Wir haben doch alle schon genug Stress, nicht wahr? Gerade dann leidet die Kommunikation und man meint „es weiß ja jeder, was Satz ist“. Falsch! Wenn du im Stress bist und die Kommunikation mit deinen Kunden und Kollegen abkürzt, sparst du Zeit am falschen Ende. Es entstehen Missverständnisse und das Vertrauen leidet. Mach es anderen leicht und halte sie auf dem Laufenden. Und wenn es nur ein Einzeiler ist: „Hey, ich weiß, dass du wartest. Ich bin an der Sache dran.“

#3 Du verdienst dir das Vertrauen deiner Mitmenschen. Vertrauen ist eine unglaublich kostbare Währung, aber gar nicht so leicht verdient. Hier ist Zuverlässigkeit ein absoluter Schlüssel: Wer bewiesen hat, dass er verlässlich ist, hat Erfolg und wird weiterempfohlen.

Jetzt du:

Und welche Erfahrungen hast du in puncto Zuverlässigkeit gemacht?


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