Der normale Alltagswahnsinn fordert uns schon so viel ab, dass wir manchmal nicht mehr wissen, wo oben ist und wo unten. Ich glaube, ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass ich einfach nur müde bin. Der Mental Lead hat über die letzten Jahre stark zugenommen. Für alle von uns.

Was machen andere eigentlich, wenn sie sich überfordert fühlen?

Ich habe drei vielbeschäftigte Kolleginnen gefragt, von denen wir uns Ideen zum Abschalten abschauen können. Ich bin immer dankbar, wenn ich durch die Anregungen anderer neue Ideen und Perspektiven gewinne. Vielleicht ist für dich ja auch etwas dabei.

Viel Spaß beim Lesen!

Stressige Woche? Was diese Frauen tun, um wieder Kraft für den Alltag zu tanken #stress #anspannung #erholung #runterkommen #achtsamkeit #bewusst #leben #selbstfürsorge

Was machst du eigentlich, um runterzukommen…

… Lena Kuhlmann?

Psychotherapeutin und Buchautorin („Psyche? Hat doch jeder!“)
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„Ich habe Yoga lange unterschätzt, weil ich dachte, das sei esoterisch und spirituell. Irgendwann habe ich dem Ganzen aber eine Chance gegeben und seitdem bin ich Fan. Schon 10 Minuten helfen mir, mein Stresslevel zu senken.

Ein Abend mit meinen Freunden oder mit meinem Freund (wenn auch nur digital) tut meiner Seele gut, weil ich offen über Themen sprechen kann, die mich belasten – und weil wir viel zusammen viel lachen. Ich versuche mich aber nicht zu oft in einer Woche zu verabreden, halte es meistens so bei drei Terminen außer Haus, damit noch Zeit für mich selbst bleibt. Das finde ich nämlich auch ziemlich erholsam: Kerzen anzünden, Tee trinken und ein gutes Buch lesen.

Ansonsten bin ich ein großer Freund vom Ausschlafen am Wochenende. Ich döse dann laaange vor mich hin und kann meine Akkus wieder aufladen.“

… Maria Anna Schwarzberg?

Buchautorin, Verlegerin, Gründerin des Podcasts Vollkommen Unperfekt
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„Also gerade in diesem Moment höre ich Entspannungsmusik für den Hund. Der hat nämlich genau so wie ich Probleme, seine hohe Grundanspannung abzuschütteln. Das mit dem Schütteln kann er und ich habe es mir ein wenig von ihm abgeguckt: Richtig unter Druck tanze ich wild und sehr ungelenk durch die Gegend und höre meine Lieblingsmusik. Endorphine, Abbau von Stresshormonen, ihr kennt die Gründe. Ich schüttele aber auch abends und an den Wochenende oder wann immer ich über meine Grenzen gehe und es bemerke, die Aufgaben und To-Do-Listen einfach ab und fokussiere mich auf das, was ich gerade wirklich und mit Hingabe tun möchte: Netflix suchten, Yoga machen, Wein trinken, malen, kochen.

Denn: Der Haushalt, der Dreck an den Schuhen, die schmutzige Wäsche, alle Emails und die lange Liste, die sind auch morgen noch da.“

… Nataša Vučković?

Gründerin des Stationary Labels navucko
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„Die Lösung habe ich leider noch nicht für mich gefunden bzw. ich übe mich ehrlich gesagt darin.
Es ist eine Mischung aus: eine Runde durch die Natur, Atemübungen, ein ordentlicher Schluck Wasser, Tanzen/Hüpfen. Nur ist es nicht immer so einfach, sich in solchen Momenten zu fangen und dies auch wirklich umzusetzen, bzw. sich die Zeit dafür zu nehmen.

Ich merke aber auch oft, dass man sich den meisten Druck und Stress selber macht und man eigentlich steuern kann, inwieweit man den Stress/Druck zulässt.

Mich entspannt tatsächlich folgender Gedanke: Wenn heute Dein letzter Tag auf Erden wäre, würde es Dich auch so stressen? Würdest Du es auch so wichtig nehmen oder wie sähen dann Deine Prioritäten aus? Puh, das nimmt ganz schön viel Luft raus.“

Jetzt du:

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