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Was denkst du, ist wohl der größte Fehler, den ein Mensch je machen kann? – Ganz einfach: Angst vor Fehlern zu haben!

Das ist kein Witz. Die Angst vorm Scheitern engt uns in unserer Freiheit ein und kann uns im schlimmsten Fall handlungsunfähig machen. Kein Mut, kein Wachstum, kein Erfolg. So sieht die Prognose aus, wenn wir uns von unserer Angst beherrschen lassen.

Fast 600 Menschen haben an einer Umfrage in unseren Instagram Stories teilgenommen und sich diese Podcast-Folge gewünscht. In dieser Folge zeigen wir dir, wie du deine Sicht auf Misserfolge veränderst und dir endlich mehr davon erlaubst, um zu wachsen. Viel Freude beim Hören und Lesen!

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Misserfolge haben auch gute Seiten. 3 Gründe, sich mehr davon zu erlauben:

Grund 1: Mehr Fehler, mehr Erfolg!

Wenn du Erfolg haben willst, verdopple deine Fehlerquote. -Thomas Watson, Gründer von IBM #fehler #misserfolg #erfolg #persönlichkeit

Denk mal an kleine Kinder. Wie lernen sie? Richtig – durch Fehler! Wie oft fliegen sie hin, bevor sie endlich auf ihren eigenen zwei Beinen stehen können? Wie oft sprechen sie Wörter falsch aus, bevor sie sie endlich richtig sagen können?

Dasselbe gilt für uns Erwachsenen. Wir alle lernen hauptsächlich durch Fehler, nur leider erlauben wir uns diese Fehler nicht mehr, weil wir Angst vor Beurteilung oder Schuldzuweisungen haben.

Die erfolgreichsten Menschen haben unheimlich viele Fehler gemacht, sonst wären sie nicht, wo sie sind. – Du musst nicht alle Fehler machen, klar. Sie kosten Zeit, Nerven und manchmal auch Geld. Trotzdem brauchst du keine Angst vor ihnen haben. Am wichtigsten ist, dass du aus ihnen lernst! Das Leben geht auch nach einem Misserfolg immer weiter. Und danach passiert etwas Aufregendes, denn:

Grund 2: Mehr Fehler, mehr Selbstvertrauen!

Stell dir mal vor, wie sehr dein Selbstvertrauen wächst, wenn du eine vermeintlich „schlimme“ Situation überstanden hast!

Ein persönliches Beispiel: Ich habe mal eine E-Mail mit recht harscher Kritik, die eigentlich als interner Austausch gedacht war, an genau die Person weitergeleitet, die die Kritik betraf. Das kam natürlich nicht gut an und hat die Person sehr verletzt. Natürlich hatte ich Angst, dass dadurch unsere gute bisherige Zusammenarbeit belastet wird. Aber solche Dinge passieren. Das einzige, was ich tun konnte: Aufrichtig um Entschuldigung bitten und ganz wichtig: Zu dem stehen, was man geschrieben hat.

Was ich aus diesem Fauxpas gelernt habe? Dass ich solche Situationen meistern kann! Ich war danach stärker, denn ich habe überlebt, auch wenn die Sache natürlich unangenehm war. Seitdem ist meine Angst zu Scheitern geschrumpft. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass so ein Szenario vorbeigeht und man immer noch lebt. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!

Und noch ein kleines P.S. zum Thema Selbstvertrauen: Wenn du nie etwas wagst, findest du nie heraus, was du wirklich kannst! Du hältst deine Grenzen für gerade mal so eng, wie deine Angst es eben zulässt. Dabei ist meistens eine Menge Spielraum vorhanden, bis du an deine tatsächlichen Grenzen stößt.

Grund 3: Mehr Fehler, mehr persönliches Wachstum

Wenn wir immer wieder denselben Fehler machen, dann gibt uns das einen Hinweis auf unsere Schwächen. Und das ist gut: Denn dann können wir erkennen, an was wir arbeiten müssen, um uns weiter zu entwickeln.

Oder wir erkennen möglicherweise, dass wir andere Wege gehen sollten, die uns besser liegen. So oder so: Wir werden durch Fehler und Misserfolge dazu angehalten, zu reflektieren und neue Lösungen zu finden. Das Leben stellt uns immer wieder Fragen. Und zwar so lange, bis wir sie beantwortet haben. 

4 Strategien gegen die Angst zu Scheitern:

Hier kommen 4 wichtige Hilfen, die du umsetzen solltest, damit du deine Angst vorm Scheitern reduzieren kannst. Pinne dir den Artikel am besten auf Pinterest oder speichere ihn dir offline, damit du dich immer wieder selbst daran erinnern kannst.

Tipp 1: Gib den Anspruch auf, perfekt sein zu können

Du bist ein Mensch, also verhalte dich auch wie einer. Wir werden fehlerhaft geboren und sterben fehlerhaft. Selbst wenn du es in einem Moment in einem Bereich schaffst, perfekt zu sein, kannst du im nächsten Augenblick schon einen Fehler machen. Erlaube dir das. Du darfst Fehler machen!

Ein hoher Anspruch an die eigene Arbeit und Sorgfalt sind super, aber Perfektionismus ist die unkontrollierte übersteigerte Form davon. Er kann zu einer echten Belastung werden, wenn du nichts dagegen unternimmst. Schau dir unbedingt unsere Buchtipps zu dieser Folge an. Du findest sie unten in den Shownotes.

Tipp 2: Streiche das Wort Scheitern aus deinem Wortschatz.

Ernsthaft: Streiche das Wort Scheitern aus deinem Wortschatz! Braucht kein Mensch. Es gibt kein Scheitern oder Versagen, außer du legst dich ins Bett und wartest auf dein Ende. Es geht immer irgendwie weiter, egal wie viele Fehler du auch machst. Wichtig ist, dass du daraus lernst und nicht aufgibst. Wenn sich eine Tür schließt und du ein Ziel loslassen musst, dann öffnet sich woanders eine neue Tür für dich.

Tipp 3: Denke deine Horror-Szenarien zu Ende.

Du machst dir wahnsinnig viele Sorgen und malst dir ein Worst Case Szenario nach dem anderen aus? – Okay. Nimm dir jetzt unbedingt die Zeit, das Ganze mal bis zum Schluss durchzuspielen.

Frage dich: „Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich einen Fehler mache? Wie denke ich wohl über diesen Misserfolg in 10 Jahren?“

Wenn du ehrlich bist, wirst du feststellen, dass du mit deinen Befürchtungen übertreibst.

Tipp 4: Suche nach Lösungen.

Dein Gehirn ist ein Wunderwerk. Egal, welche Frage du ihm stellst, es sucht sofort nach Lösungen. Das ist genial. Denn statt jetzt nur zu fragen „Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn ich dieses Ziel in Angriff nehme?“ fragst du als nächstes: „Wie könnte es nach einem Misserfolg weitergehen?“. Oder: Wie könnte ich meinen Fehler korrigieren? Was kann ich daraus für die Zukunft lernen?“ Du wirst auch für diese Fragen Lösungen finden, ganz sicher! Du musst diese Frage aber unbedingt auch stellen!

Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein Teil davon! #scheitern #angst #wachsen #erfolg #tipps #stillundstark #vanillamind

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mit uns gemeinsam über dieses wichtige Thema nachzudenken! Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann folge uns unbedingt auf iTunes oder Spotify, damit du keine neue Folge mehr verpasst. Wir freuen uns auch sehr, wenn du diese Folge bewertest, damit wir unsere Arbeit noch lange für dich fortsetzen können! Dankeschön.

Sag uns in den Kommentaren: Warum machen dir Misserfolge Angst? Welcher Tipp hat dir am besten gefallen?


Shownotes und Lese-Tipps:

Worüber wir gesprochen haben und weiterführende Links:

Buchtipps von Brene Brown: „Laufen lernt man nur durch Hinfallen“* und „Die Gaben der Unvollkommenheit“*. Darum geht es: Wie du Perfektionismus überwindest und erkennst, dass innere Stärke aus Niederlagen wächst und nicht aus Siegen.

Kurs für mehr Selbstvertrauen im Umgang mit anderen:Intuitiv Netzwerken – der Kompaktkurs für Schüchterne und Introvertierte“. Was wäre, wenn Netzwerken sich richtig gut anfühlen würde? Ohne Scham und Erwartungsdruck? Lerne mit anderen ins Gespräch zu kommen: Entspannt und natürlich. Als du selbst!

Noch mehr Mut und Motivation: Der kostenlose Mut-Letter von Vanilla Mind – Der Newsletter für uns leise Menschen. Weil es in unserer lauten und schnellen Welt nicht leicht ist, als ruhiger Mensch zu bestehen.

Intuitiv Netzwerken

Was wäre, wenn Netzwerken sich nicht fake und oberflächlich, sondern richtig gut anfühlen würde? 

Geht! – Sogar wenn du Small Talk schrecklich findest. Das lernst du in unserem Online-Kurs. 

Folge 350 Menschen,⁣ die…
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