Wer vom Büro ins Home Office wechselt, braucht neue Routinen. Vorher wurden dir deine Strukturen und Routinen durch den Arbeitgeber vorgegeben. Jetzt bist du plötzlich auf dich allein gestellt!

Zuhause arbeiten ist toll. Du hast jetzt auf einmal jede Menge neue Freiheiten. – Aber damit umzugehen will gelernt sein! Du musst konzentriert bleiben, während sich hinter dir in der Küche das Geschirr stapelt, deine Kinder laut herumtoben und die Wäsche aufgehängt werden will…

Überall lauern Ablenkungen. Wie soll man da bitte arbeiten können?!

– Keine Sorge, es ist möglich! 

Timon und ich arbeiten seit Jahren gemeinsam im Home Office und in dieser Folge verraten wir dir jede Menge Tipps und Erfahrungswerte aus jahrelangem Trial & Error. Du erfährst…

→ wie du dir deinen eigenen produktiven Flow aufbauen kannst
→ wie du deinen Tag ohne Stress und Leistungsdruck planst
→ unsere besten Tipps für eine reizarme und produktive Umgebung beim Arbeiten

Viel Freude mit dieser Folge! Lass uns sehr gerne wissen, welche Erkenntnisse du mitgenommen hast und teile deine Gedanken mit uns. Gerne unter diesem Artikel oder auch auf Instagram @vanillamindde.Folge dem Still & Stark Podcast kostenlos bei Spotify oder bei Apple. Wenn dir unsere Arbeit gefällt, bewerte auch unbedingt hier, damit wir dir weiterhin kostenlose, hochwertige Inhalte zur Verfügung stellen können. Vielen Dank dafür! 

Arbeiten im Home Office: So findest du deinen produktiven Flow

Tipp 1: Entdecke deine eigene Leistungskurve

Warum ist das so wichtig? – Viele kennen ihre eigene Leistungskurve gar nicht. Wie auch, es haben bisher ja immer andere vorgegeben, wann und wie du zu arbeiten hast. Also experimentiere mit deinen Arbeitszeiten herum und schau, wann du besonders kreativ und produktiv bist. Ich kannte bis zu meinem 25. Lebensjahr immer nur den „8-Uhr-morgens-fit-sein“-Rhythmus. Ich war sehr überrascht festzustellen, dass ich zur “richtigen” Uhrzeit – meiner Uhrzeit – in 4 Stunden locker das schaffe, was sonst 8 Stunden dauerte.

Es geht nicht um die Stunden, es geht um das Ergebnis! 

→ Bedenke außerdem: Du kannst im Home Office nicht 8 Stunden lang produktiv sein! Kannst du auch im Büro nicht, aber da fällt es weniger auf. Und das musst du auch gar nicht. – Lass locker. Es verursacht eine Menge extra Stress, wenn du zu viel von dir selbst erwartest.

Tipp 2: Plane deinen Tag

Sich jeden Morgen im Home Office erstmal hinzusetzen und den Tag zu planen ist ein stark unterschätzter Punkt und wird viel zu oft weggelassen. Was dann passiert? Pausen werden vergessen und man packt viel zu viel in den Tag hinein. Das führt zu Stress und Überforderung. Das Problem ist ja, die Arbeit endet nie. Es wird immer etwas geben, das du gerade tun kannst. Also plane dir klare To-Dos und eine Feierabendzeit ein.

Mit diesen Fragen planen wir unseren Tag:

Was wird ungefähr wie lange dauern?
Was sind die drei wichtigsten Ergebnisse, die ich heute erarbeiten werde?
Wann mache ich Pausen?
Ab wann bin ich abends nicht mehr zu erreichen?
Was brauche ich für mein Wohlbefinden?
Plane auch bewusst ein, wie du deinen Feierabend verbringen möchtest. Worauf freust du dich?

→ Extra-Tipp: Damit du gar nicht groß darüber nachdenken musst, mit welchem Tagesplaner du das hinbekommst und nichts vergisst: Hier kannst du dir eine kostenlose Vorlage herunterladen.

Tipp 3: Schaffe dir ein angenehmes Umfeld zum Arbeiten

Gar nicht so einfach, wenn du kein eigenes Büro hast, wo du einfach bloß eine Tür zu schließen brauchst, aber ein paar Tricks gibt es.

Wichtig: Schaffe Ordnung. Zwischen Abwasch und Kinderspielzeug ein Angebot schreiben oder neue Ideen entwickeln geht einfach nicht. Wenn es im Außen an Ordnung fehlt, wirkt sich das auch auf das Innen aus. Bevor du mit deiner Arbeit beginnst, sorge erst einmal für eine schöne und geordnete Umgebung.

Egal ob du am Schreibtisch arbeitest oder am Küchentisch: Die Tischplatte sollte frei von jeglicher Ablenkung sein. Laptop, Notizbuch, Stift und eine Flasche Wasser. Mehr brauchst du nicht.

Tipp 4: Reduziere Unterbrechungen

Unterbrechungen und Ablenkungen zu minimieren ist eines der effektivsten Mittel, um produktiv zu arbeiten – insbesondere beim Arbeiten im Homeoffice. 

Fällt dir was auf? Das Handy haben wir eben nicht genannt. Verbanne dein Handy wenn möglich aus deiner Arbeitsumgebung. Wie stark es sich auf unsere Konzentration und Denkprozesse auswirkt, es ständig in unserer Nähe zu haben, haben wir in dieser Podcastfolge anhand einiger Studien erklärt.

Kommuniziere vor allem auch privaten Anrufern, dass du klare Arbeitszeiten hast und nicht “kurz” mal plaudern kannst. Du musst nicht für jeden ständig erreichbar sein.

Stelle die Benachrichtigungen am Notebook ab und schließe alle Browsertabs, die nichts mit der Arbeit zu tun haben.

→ Extra-Tipp: Einer unserer liebsten Konzentrations-Hacks für entspanntes Arbeiten im Home Office sind Noise Cancelling Kopfhörer. Gerade für Elternteile die Rettung, wenn die Kinder laut spielen. Oder wenn der Nachbar mal wieder die Bohrmaschine rausholt…

Tipp 5: Arbeite in Phasen und plane feste Pausen ein

Das Arbeiten in sogenannten Sprints ist hilfreich, um:

  • Eigenverantwortung zu übernehmen und Prokrastination zu vermeiden
  • konzentriert auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten
  • genügend Pausen zu machen und nicht die eigenen Bedürfnisse zu vergessen

So geht es: 

Eine klassische Technik ist beispielsweise die Pomodoro-Technik: Stelle dir eine Stoppuhr auf 25 Minuten Arbeitssprint. Nach jedem Abschnitt (= eine Pomodoro) wird eine 5-minütige Pausen eingelegt. Nach vier Runden machst du statt 5 Minuten eine 15 Minuten Pause.

Oder du setzt du dir einfach selbst ein Zeitlimit. Arbeite zum Beispiel in deinem 60-90 minütigen Sprint und gönne dir danach eine Pause. Auch hier noch einmal die Erinnerung: Plane die Pausen wirklich fest mit ein!

Hilfreiche Links und Lesetipps:

Buchtipp: Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen, von Cal Newport
Buchtipp: Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag, von David Allen

→ Buchtipp: Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen, von Cal Newport*

→ Buchtipp: Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag, von David Allen*

→ Kostenloser Download: Selbstmanagement mit dem richtigen Tagesplaner

→ Kostenlose Ressourcen-Liste: Alle Apps und Tools, mit denen wir uns im Home Office organisieren

→ Trick für mehr Fokus: So funktioniert die Pomodoro-Technik

→ Podcastfolge 004: Wie kann ich meine Konzentration steigern?

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→ Arbeite mit uns: Wir helfen dir, deine eigene unverwechselbare Stimme zu finden und deine Fähigkeiten mit der Welt zu teilen.

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