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Könnte dieser Satz von dir stammen: „Ich fühle mich in der zweiten Reihe am wohlsten und stehe nicht gern im Rampenlicht“? Und diese:

→ „Ich hasse dieses ganze Verkaufen und Sich-durchsetzen-müssen.”

→ „Veranstaltungen mit vielen Menschen finde ich grauenhaft.“

→ „Ich bin einfach kein lauter Typ.“

Dann bist du nicht allein, mir geht es ganz genauso. Zumindest wenn man das Wort „Rampenlicht“ so definiert, wie es die meisten tun würden: viele Menschen in einem Raum, einer auf der Bühne und jede Menge Aufmerksamkeit. Ehm… ohne mich! Ich bin die, die sich auf dem Klo versteckt. Oder wegen akuter Unlust gleich zuhause bleibt. Große Veranstaltungen sind einfach nicht meins: zu viele Eindrücke, zu viele Menschen, keine Konzentration.

Und da kommen wir auch schon zum Kernproblem, das viele ruhigere Menschen haben: Wie soll man denn unter diesen Voraussetzungen neue Kontakte knüpfen, über die eigene Arbeit sprechen oder – falls du selbstständig bist – Kunden gewinnen? Undenkbar, oder? Schließlich versucht uns die (Business-) Welt doch einen ganz anderen Eindruck zu vermitteln: Weiter kommt, wer die stärksten Ellenbogen hat. Oder die meisten Visitenkarten beim Afterwork-Event verteilt hat. Und dann wäre da ja noch das Telefon. Den ganzen Tag Kaltakquise machen, das ist der Weg zu Erfolg, oder?

Schema F für alle?

Stimmt das wirklich? Soll die „one-size-fits-all“-Lösung jetzt wieder herhalten? Nur dass ich richtig verstanden werde: Dies soll kein Rant gegen Kaltakquise und Co. sein. Zweifellos kann das für viele Menschen gut funktionieren. Aber eben nicht für alle.

Für viele ruhigere Naturelle fühlt sich diese Art Networking falsch an: Der meiste Small Talk bleibt nur so lange haften, wie ich das Wort Small Talk gerade tippen kann. Und das ist freundlich formuliert. Ich kenne da Menschen, die finden noch ganz andere Worte, wenn sie ihr persönliches Verhältnis zum Thema Small Talk beschreiben sollen. Und gesammelte Visitenkarten verschwinden bei mir meist genauso schnell in der Ablage P, wie ich sie in die Hand gedrückt bekommen habe. Ich merke mir lieber die Emotionen, die ich bei einer Person hatte und mir aus den Gesprächen am besten gefallen hat. Und dann entscheide ich, ob ich die Person wiedersehen will. Darum habe ich bis heute auch kaum Visitenkarten gebraucht. Entweder habe ich gleich Nummern ausgetauscht oder es sollte eben nicht sein.

Aber genug der Ernüchterung. Denk mal kurz über diese Idee nach: Was wäre, wenn du dir deine eigene Bühne basteln könntest, auf der du dich wohlfühlst?

Was wäre, wenn du selbst bestimmst, was „Rampenlicht“ bedeutet?

Manchmal scheint es so, als wenn diese Welt eher die Lauten bevorzugt. Ob das wirklich so ist, kann ich nicht bestätigen. Ich habe vielmehr die Erfahrung gemacht, dass eine nicht geringe Anzahl unserer Mitmenschen sich auch den Gegenpol wünscht: Ruhige, überlegte Zeitgenossen, die zuhören und auf andere eingehen. Du weißt ja: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Dieser Satz kommt nicht von ungefähr.

Und weißt du was? Sich mit Gleichgesinnten vernetzen, spannende Erfahrungen machen – und sogar sich und seine Arbeit bekannter machen – das kann man auch hervorragend abseits der altbekannten Pfade! Es gibt nicht den einen richtigen Weg, um Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen verbunden zu fühlen.

Beim Networking ist das richtig, was sich intuitiv und natürlich anfühlt.

Trenn dich von angeblichen Regeln und dem Wort „müssen“. Was du wirklich musst, ist du selbst zu sein, denn das macht dich erfolgreich.

Nimm mal meine eigene Person, Melina Royer, und Vanilla Mind: Was tue ich hier eigentlich genau? Überraschung – ich stehe total im Rampenlicht. Die ganze Website hier dreht sich um meine Person, um meine Geschichte und um meine Gedanken. Na wenn das mal keine Bühne ist, nicht wahr? Zwar keine physische, aber eine virtuelle. Mit riesigen Scheinwerfern obendrauf. Und mein Gesicht gibts hier auch auf jeder zweiten Seite zu sehen.

Klingt das für dich abschreckend? Tatsächlich ist es genau das Gegenteil für mich: Es ist unheimlich cool. Ich habe mir meine Bühne selbst gebastelt und hier herrschen meine eigenen Regeln. Und nur meine.

Wenn ich nicht auf große Veranstaltungen gehen will, dann muss ich das auch nicht. Diese Website ist mein virtuelles Wohnzimmer und ich lade jeden hierher ein. Hier bin ich in meiner Komfortzone, fühle mich frei und kann dennoch tausende Menschen täglich erreichen. Bäm! Dagegen sieht so ein Business Lunch mit Visitenkarten-Schnitzeljagd doch alt aus. Was ich hier schreibe, lesen Menschen auch nächstes Jahr noch und ich kann etwas mit meiner Arbeit bewegen.

Geht es dir auch so? „Ich fühle mich in der zweiten Reihe wohler und stehe ungern im Rampenlicht“? – Erfolgreich auf leise Weise. #leise #introvertiert #schüchtern #mutig #Rampenlicht #zeigdich

Du kannst ganz ebenso deinen eigenen Stil entwickeln, unabhängig von deiner Branche oder deinen Hobbys und Vorlieben. Drei Fakten solltest du hierbei bedenken:

#1: Ohne andere Menschen geht es nicht.

So introvertiert und so schüchtern ich auch sein mag, ich weiß genau: Ganz alleine geht’s nicht. Menschen sind Herdentiere und jeder von uns hat das Bedürfnis, sich mit anderen zu verbinden. Jeder in unterschiedlich starkem Maße, aber Tatsache ist: Ohne Netzwerken (= ermunternder Austausch mit anderen ohne Hintergedanken und Show) – kein Fortschritt. Sowohl in der persönlichen Entwicklung, als auch bei beruflichen Fähigkeiten und finanziellem Erfolg. Wir benötigen neue Perspektiven, die Einschätzung anderer und ein wertschätzendes Miteinander.

#2: Wer sich und seine Arbeit nicht zeigen will, hat auch keinen Erfolg.

Dieser Satz schmerzt, ich weiß. Ich liebe meinen Job, ich habe Leidenschaft für meine Tätigkeit – und dann stelle ich mich einfach in eine Ecke und schaue betreten zu Boden? Echt jetzt? Geht nicht! Ich bin selbst schuld, wenn ich mich und meine Leistung derart schlecht behandele.

Dasselbe gilt für dich: Du gibst so viel Zeit, Energie und Herzblut in deine Arbeit. Tritt sie nicht mit Füßen, indem du sie herunterspielst! Mir ist bewusst, dass das eine Frage des Selbstwertgefühls ist. Aber Mut und Selbstvertrauen kann man trainieren wie einen Muskel. Veränderung ist eine Frage der persönlichen Entscheidung. Und Veränderung passiert immer dann, wenn du entscheidest, dass du deine aktuelle Situation nicht mehr tragbar findest.

Ich habe festgestellt: Schon winzige Veränderungen im Alltag können einen großen Einfluss auf dein Selbstvertrauen haben. (Wie, erkläre ich zum Beispiel hier.)

#3: Die Welt ist nicht falsch und du bist es auch nicht.

Wir neigen zu schwarz-weiß-Denken und sind genervt von einer Welt, die sehr laut und egoistisch sein kann. Trotzdem hilft es nicht, das zu verurteilen und sich dann zum Schmollen zurückzuziehen. Es ist für jeden von uns Platz in der Gesellschaft. Um diesen Platz musst du nicht einmal kämpfen. Er ist da, du musst ihn dir nur nehmen, indem du deinen eigenen Weg gehst!

Und jetzt sind wir wieder beim berüchtigten Rampenlicht: Du musst keine Angst davor haben, im Mittelpunkt zu stehen.

Denn du bestimmst selbst, wie du deinen Wert einbringen kannst und möchtest. Menschen betreten in dem Moment eine Bühne, in dem sie sich mich anderen verbinden und austauschen. Und das kann sich wirklich wundervoll anfühlen. Wenn du große Events mit vielen Anwesenden unpassend für dich findest: Geh nicht hin. Such dir Alternativen.

Kenne dein Warum

Hast du manchmal Angst, dich selbst zu verlieren, wenn du mehr von dir zeigst? Das musst du nicht befürchten: Solange du weißt, WARUM du etwas tust, WOHIN du möchtest und das offen kommunizierst, bist du authentisch. Dir selbst und anderen gegenüber.

Du kannst dich bei allem, was du im Leben so anfasst, fragen:

#1 Passt das zu meinen Werten und Zielen? Für wen tue ich das?

#2 Was ist es mir wert? Bis zu welchem Punkt will ich gehen?

#3 Konsequenzen voraussehen: Wohin führt mich diese Entscheidung?

Wenn du dein Warum kennst, wird es dir leichter fallen, nach draußen zu gehen und mit anderen Menschen über das zu sprechen, was du für sie tun kannst. Denn behalte eines im Sinn: In erster Linie geht es darum, was du anderen geben kannst. Wenn du dich selbst aus der Gleichung herausnimmst und gar nicht so viel über deine eigenen Ängste nachdenkst, lenkst du deine Aufmerksamkeit auf das, was du für dein Gegenüber tun kannst.

Genau deshalb schreibe ich für Vanilla Mind. Mein Nummer-1-Grund ist, dass ich einen Wert stiften will. Und für diesen Zweck habe ich mir meine eigene Bühne gebaut. Eine, dich mich zwar hin und wieder herausfordert (Skype-Interview mit Video? TV-Beitrag für 3Sat? Mein Foto auf der Startseite von Spiegel Online? ?). Aber immer so, dass es für mich tragbar ist und ich meinen eigenen Weg gehen kann. Mein Antrieb, anderen zu helfen, gibt mir die Energie und den Mut, mich zu zeigen. Meine Ängste nehmen nicht mehr den ersten Platz in meinem Leben ein, weil ich weiß, dass sie mir zu viele Türen vor der Nase zuschlagen. Und sie verhindern, dass ich mich mit anderen verbinden kann.

Mehr Tipps zum Thema Sichtbarkeit als schüchterne Person findest du auch hier: „Selbstständig und schüchtern – wie geht das zusammen?“ und „Zeig, was du kannst: Selbstmarketing ohne Show“.

Intuitiv Netzwerken

Was wäre, wenn Netzwerken sich richtig gut anfühlen würde? Ohne Scham und Erwartungsdruck? Das geht! Selbst wenn du dich nicht für einen geborenen Small-Talk-Profi hältst.

Lerne mit anderen ins Gespräch zu kommen: Ganz entspannt und natürlich. Nie wieder alleine in einer Ecke stehen, ohne wahrgenommen zu werden. Stattdessen bist du in Kontakt mit Menschen, die dich persönlich kennen, für die du wichtig und wertvoll bist und die dich erfolgreich sehen wollen!

Damit du ebenfalls deinen eigenen Stil entwickeln kannst, habe ich mein jahrelang in der Praxis getestetes Wissen im letzten halben Jahr Stück für Stück aufgeschrieben und gezielt das Wesentliche für dich zusammengefasst und leicht verständlich aufbereitet.

Ab sofort auf Vanilla Mind erhältlich: Der Kompaktkurs „Intuitiv Netzwerken“ – Die Kunst, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Entspannt. Natürlich. Als du selbst.

Was ist dein größtes Problem im Umgang mit anderen? Was hast du schon probiert, um freier zu werden?


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Im Rampenlicht fühlst du dich unwohl? – So bist du erfolgreich auf deine eigene, individuelle Art. #leise #introvertiert #schüchtern #mutig #Rampenlicht #zeigdich

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