In der letzten Folge Still & Stark haben wir thematisiert, wie es leichter fallen kann, Kritik zu reflektieren und aus ihr zu lernen – auch, wenn sie erstmal schwer verdaulich ist. Heute betrachten wir die andere Seite, das Kritik üben. Denn wer kritisiert, trägt Verantwortung!

Wer kritisches Feedback gibt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Worte viel Macht haben. Sie beeinflussen:

… das gegenseitige Vertrauen
… die persönliche Weiterentwicklung der anderen Person
… ihr Selbstvertrauen
… ihren Willen zur Eigeninitiative

„Das ist für jeden nicht einfach. Sowohl für den Feedbackgeber als auch für den Feedbackempfänger. Die Mannschaft muss einfach verstehen, es lohnt sich mitzudenken, mitzudiskutieren und meinem eigenen Bauchgefühl auch insoweit zu vertrauen, dass es wert ist, den Mund aufzumachen.“
– Hiltrud Werner, Vorstandsmitglied bei VW (Quelle)

Das kannst du aus Folge 45 für dich mitnehmen:

💡 Was macht eine gesunde Feedback-Kultur aus, in der sich alle wohlfühlen?
👫 Wie kritisieren wir so, dass die andere Person ihr Gesicht wahren kann?
🗯 Muss überhaupt alles angesprochen werden?

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Die Highlights aus Folge 45

#1 Alle sollen offen und angstfrei miteinander kommunizieren können

👉 Wir können uns nur dann wohlfühlen, wenn wir uns sicher fühlen und wissen, dass es keine negativen Konsequenzen hat, wenn wir Feedback geben.

Die Mitarbeiter:innen sind die, die in erster Linie mit Kund:innen und Klient:innen zu tun haben. Darum ist es auch so wichtig, dass ihre Stimmen Gehör finden, wenn das gesamte Unternehmen sich weiterentwickeln soll.

#2 Es sollte gegenseitiges Vertrauen herrschen – hierarchie-überreifend!

👉 Mitarbeiter:innen schauen zu Führungspersonal auf. Daraus ergibt sich eine noch größere Verantwortung für Manager:innen, nicht das Vertrauen zu den Mitarbeiter:innen aufs Spiel zu setzen. Das passiert schnell, wenn die einzige Kommunikation, die gepflegt wird, das negative Feedback ist.

In einer gesunden Feedback-Kultur darf auf keinen Fall die Devise gelten: ‚Nichts gesagt ist genug gelobt.‘

Melina Royer

👉 In einem wertschätzenden Arbeitsumfeld können wir durch regelmäßiges Loben und gegenseitige Hilfe die Beziehungen stärken. Auch ein schöner Vertrauensbeweis: Wenn Vorgesetzte Verantwortung abgeben und Mitarbeiter:innen neue Herausforderungen anvertrauen.

Wenn wirklich Kritik nötig ist, dann wird dadurch das persönliche Verhältnis nicht so stark belastet, wenn man sich besser kennt und das Feedback auch einordnen kann.

#3 Das richtige Werkzeug wählen, wenn Kritik wirklich nötig ist

👉 Am wichtigsten ist, Kritik nicht in offener Runde zu äußern, sondern am besten im persönlichen Gespräch. Jede:r geht unterschiedlich mit Feedback um und das sollte man berücksichtigen.

💥 Achtung: Besonders in Start-ups, in denen eine sehr offene Atmosphäre herrscht, könnte man verleitet sein, Einzelkritik in aller Runde vorzutragen – schließlich sind wir ja wie Familie, stimmt’s? Diese Einstellung kann gefährlich sein.

Menschen müssen ihr Gesicht wahren können! Deswegen sollten Verbesserungsvorschläge immer unter vier Augen stattfinden und nicht vor versammelter Mannschaft.

Timon Royer

👉 Wichtig ist es außerdem, immer beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und Fragen stellen („Wie empfindest du das?“). Wer Kritik einleitet, könnte dies in der Ich-Form tun statt die Du-Form zu verwenden:

„Ich nehme wahr, dass …” statt „Du hast X, Y, Z getan…“

Immer daran denken: Wir alle wollen uns weiterentwickeln. Kritik sollte nicht geäußert werden, um der betreffenden Person ihre Schwächen aufzuzeigen, sondern um ein positives Ziel – Wachstum – für das ganze Team zu erreichen.

👉 Tipp: Ich gehe proaktiv vor und bitte selbst regelmäßig um Feedback, um mich weiterzuentwickeln. Das ist weniger unangenehm, weil ich wirklich bereit dafür bin und die andere Person sieht dadurch mein Engagement. Übrigens: Auch Führungskräfte können ihr Team regelmäßig um Feedback bitten.

Folge 45 im Webplayer

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🎧 Still & Stark Folge 44: Gesunder Umgang mit Kritik, Teil 1

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