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Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Anchu Kögl. Er ist Autor und Coach und hilft dir, negativen Gedanken und Gefühlen auf den Grund zu gehen und diese Muster zu verändern. Viel Freude beim Lesen und Ausprobieren seiner Denkanstöße!



Vor kurzem bin ich auf Instagram über folgenden Spruch gestolpert: „Wir müssen ja sowieso denken, warum nicht gleich positiv?“

Ich muss zugeben, dass ich den Spruch ziemlich originell finde. Obwohl mir bewusst ist, dass er wenig Sinn ergibt. Schließlich kann keiner immer zu positiv denken – mal ganz davon abgesehen, dass dies alles andere als nützlich wäre.

Nichtsdestotrotz ist Optimismus in vielen Situationen nützlich. Eine positive Einstellung macht uns mutiger, lässt uns besser mit Herausforderungen umgehen und verleiht uns mehr Lebensfreude.

Doch kann man überhaupt lernen, positiver zu denken? – Die kurze Antwort: Ja!

Und im Folgenden erfährst du 3 Methoden, die dir dabei helfen werden.

1. Geistige Flexibilität

William Shakespeare schrieb: „An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.“

Wenn wir uns in unseren typischen negativen Gedanken, Sorgen und Selbstzweifel verlieren, vergessen wir häufig, dass es sich dabei nur um Gedanken handelt. Wir glauben somit oftmals, dass unsere negative Einstellung die Realität widerspiegelt.

Was wir oftmals vergessen: Unsere Gedanken sind keine Fakten. Es ist nur eine mögliche Betrachtungsweise der Dinge.

Nehmen wir an du hast es eilig, doch im Supermarkt ist die Schlange ziemlich lang. Jetzt kannst du dich darüber aufregen, warum ausgerechnet jetzt die Schlange so lange ist, warum nur zwei Kassen geöffnet sind und warum so ein Sch**ß immer nur dir passiert. Dadurch bist wütend, angespannt und schlecht gelaunt.

Du kannst dir aber auch bewusst machen, dass du an der Schlange nichts ändern kannst und das Ganze als einen kleinen Zen-Moment im stressigen Alltag zu nutzen. Du nimmst dir die 3 Minuten also um in dich zu gehen, tief durchzuatmen und einfach nur im hier und jetzt zu sein. Dadurch bist du ein bisschen entspannter und besser gelaunt.

Egal, was du über die Schlange im Supermarkt denkst, in dem Moment ist es für dich Realität. Fakt ist jedoch nur, dass du im Supermarkt an der Schlange stehst. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich bin mir sicher, dass dir abgesehen von diesen zwei Betrachtungsweisen noch viele weitere einfallen. Und diese geistige Flexibilität ist eines der Fundamente, um positiver zu denken.

Ob es deinen Job, deinen Partner nervige Mitmenschen oder eine schwierige Lebenssituation geht: Mach dir bewusst, dass deine Gedanken immer nur eine von vielen möglichen Betrachtungsweisen sind.

Wenn du dich also das nächste mal dabei erwischt, dass du gerade negativ denkst, gestresst bist oder ängstlich, frage dich Folgendes: „Was wäre eine andere Sicht der Dinge?“

Du wirst überrascht sein, was durch diese simple Fragen mit deinen Gedanken passieren kann.

„Wir müssen ja sowieso denken, warum nicht gleich positiv?“ /// Optimismus, optimistische Sprüche, positiv denken lernen

2. Achte auf deine Erwartungen

Weißt du, was der größte Grund für Enttäuschung, Frustration und Ärger ist?

Deine Erwartungen.

Der neue Job ist nicht so abwechslungsreich wie erwartet. Der Partner nicht so liebevoll wie in unserer Vorstellung. Die Diät nicht so effektiv wie erhofft. Und das Leben generell ganz anders, als wir es uns in jungen Jahren ausgemalt haben.

Statt die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, kämpfen wir dagegen an. Und genau das führt zu vielen negativen Gedanken.

Nehmen wir an, du reist zum ersten Mal nach Ibiza – schließlich warst du schon vier Mal auf Malle. Kurz vor deinem Urlaub erzähle ich dir, dass die Strände traumhaft schön sind und dass das Essen einfach nur köstlich ist.

Deine Erwartungen werden dadurch vermutlich enorm steigen, ohne dass es dir bewusst ist.

Als du endlich auf Ibiza ankommst, bist du einfach nur enttäuscht: Die Strände sind total überfüllt und sehen auf Instagram viel besser aus. Und das Essen ist höchstens mittelmäßig.

Doch das Problem sind nicht die Strände oder das Essen. Das Problem sind deine Erwartungen.

Wärst du ohne Erwartungen verreist, hätte dir Ibiza vermutlich gut gefallen. Schließlich bist du im Urlaub, das Wetter ist gut und du verbringst ein Großteil des Tages mit einem Cocktail in der Hand am Strand, während du versuchst, das perfekte Selfie zu machen.

Ein guter Weg, um positiver, zufriedener und gelassener zu werden, ist besser auf deine Erwartungen zu achten. Je weniger Erwartungen du hast, desto mehr kannst du die Dinge so hinnehmen, wie sie sind. (Übrigens: Ibiza ist eine geile Insel.)

3. Fokussiere dich auf das, was du willst

Da ich mittlerweile über 100.000 monatliche Leser habe, bekomme ich viele E-Mails. Und ich bin immer wieder überrascht davon, wie oft mir Menschen erklären, was sie nicht mehr wollen:

  • Ich möchte nicht mehr unglücklich sein.
  • Ich möchte mir nicht mehr so viele Sorgen machen.
  • Ich möchte nicht mehr so wenig Geld haben.

Was verbindet diese Menschen? Sie haben ein Fokusproblem: Zu sagen, was du nicht willst, führt nämlich nicht dazu, dass du das bekommt, was du willst. Das ist wie wenn du im Café zur Bedienung sagst, dass du keinen Cappuccino willst…

Worauf will ich hinaus?

Dass du dich ab jetzt auf das konzentrieren solltest, was du willst. Mach aus „Ich will nicht mehr faul sein“ die Aussage „Ich möchte disziplinierter werden“.

Wie man so schön sagst: „Where focus goes, energy flows.“

Um allgemein positiver zu denken und optimistischer eingestellt zu sein, solltest du dich auf das konzentrieren, was du willst. Und nicht auf das, was du nicht willst.

Über den Autor

Anchu Kögl ist Autor und Coach. Er ist 5 Jahre non-stop um die Welt gereist. Er betreibt einer der größten deutschen Blogs zum Thema Mindset und Persönlichkeitsentwicklung. Auf seiner Seite findest du zahlreiche Artikel rund um die Themen positives Mindset, Ziele, Gelassenheit und den Umgang mit negativen Gedanken und Gefühlen. Hier geht es zu Anchu’s Blog.

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